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Schlagwörter von Andi: Abisko Nationalpark

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Reiseberichte markiert mit Abisko Nationalpark:

Der Chaos-Zug

05. August 2003 | de

Platzkampf

Der Zug traf endlich ein, wir freuten uns schon auf Ruhe. Bis wir das Innenleben dieses Zuges gesehen hatten. Dann war uns klar: es wird eine harte Nacht. Der Zug war vollgestopft mit Leuten, Tieren, Gepäckstücken. Sowas hatten wir noch nie gesehen. Überwiegend Jugendliche waren im den Zug, viele Backpacker und Reisende aber auch Einheimische wollten in den Norden. Ich hatte einen Einzelplatz zwei Reihen hinter Dirk und Gerd neben einer Dame die erstens, eine undefinierbare Sprache sprach (also wenn das Englisch war hat die brutalst genuschelt!!!) und zweitens, eine rießigen Hund dabei hatte. Also erstmal die Sitzplätze suchen, sich dahin durchkämpfen, dann den Rucksack verstuaen, auf den Platz kriechen (sie wollte am Gang bleiben wegen der Töhle) und dann sich in den Sitz zwängen meine Knie stießen vorne an den Sitz an). Also war der Zug nicht nur voll, sondern es war die reinste Pumahöhle. Für sowas hatte ich ja Gott sei dank den Walkman dabei. Nur der sollte die nächsten Stunden nicht alles übertüchen.

Schlafen oder Wachbleiben?

Nun ja, ich war mir nicht sicher was besser ist. Einschlafen, aber dann vielelicht einen sabbernden Hund auf dem Schoß haben, oder schauen dass man in Ruhe gelassen wird, dafür aber kein Auge zutun. Uns war auch nicht ganz geheuer wegen unseres Gepäcks. Nun ja, irgendwie sind mir dann doch die Augen zugefallen, bzw ich habe versucht zu schlafen. So gut es halt ging. Da wir ziemlich am Ende eines Waggons saßen, war unmittelbar hinter uns die Toilette. D.h. die ganze Nacht Durchgangsverkehr. Man wacht z.B. auf, wenn Madame auf WC gehen muss und man auf den Hund aufpassen soll, oder wenn Leute durchliefen und aus versehen auf den Hund getreten sind, der lauthals gejault hat. Oder kreischende Italiener als wir den Polarkreis überquert hatten. Nun ja, eigentlich einer der wildesten Nächte die ich in einem Zug erlebt habe.

Der ersten Sonnenstrahlen

Immer wieder grinsende Blicke von vorne (Gerd, Dirk) haben mir natürlich die Fahrt versüßt. Aber endlich, nach einer sehr “durchwachsenen” Nacht waren wir am Ziel: Abisko Turiststation. Und ihr könnt euch nicht vorstellen, wie geil das ist, die Beine auszustrecken und frische Luft zu atmen nach fast 14 Stunden Chaos. :)

Schlagwörter: Abisko Nationalpark Schweden
Karte: N 68° 35.793 E 18° 78.387

Zum Logbuch | Autor: Andi

Tag 1: T wie Tundra und taghelle Nächte

06. August 2003 | de

Eckdaten

Wir sind 195 km über dem Polarkreis und nur noch 40 km von Norwegen entfernt! Und bekommen doch noch ein Stück Lappland zu gesicht. Abisko liegt am Südufer des Torneträsk, eines großen Sees der zum Teil zu dem Nationalpark von Abisko gehört. Die Abisko Turiststation liegt etwas außerhalb. Dazu gehörig ist eine Jugendherberge und ein Campingplatz.

Erste Eindrücke

Was uns als erstes aufgefallen ist: der niedrige Bewuchs der Landschaft. Hier sehen wir zum ersten mal richtige Tundra. Die Bäume werden kaum höher als 2 Meter. Abisko liegt ca. 400 Meter über dem Meeresspiegel, jedoch liegt hier die Baumgrenze weit niedriger als bei uns. Wir schätzen bei ca. 600-700 Metern. In der Ferne hörten wir noch einen Fluß rauschen. Also gut, für uns war klar, wir gehen auf den Campingplatz nicht in die Jugendherberge. Einmal um Geld zu sparen, zum anderen schleppen wir ja nicht umsonst das ganze Zelt mit. Alles soweit kein Problem, wir sollten uns einfach einen Platz suchen. Was wir dann auch getan haben. Eigentlich mitten im Campingplatz, unweit von Toilettenhäuschen und Feuerstelle und nur ein paar Schritte bis zu einer kleinen Bank. Von dort aus hatten wir eine wunderbare Aussicht aus das angrenzende Moor und den dahinter gelegenen Torneträsk. Heute am ersten Tag, vor allem nach so einer wilden Nacht hatte von uns nciht wirklich einer Lust, etwas größeres zu Unternehmen. Also blieben wir auf dem Campingplatz, haben uns die unmittelbare Umgebung angeschaut, die Jugendherberge und den Souvenirshop ausgekundschaftet und dann lecker Reis-Eintropf mit Würstle gekocht. Unseren Gaskocher konnten wir stecken lassen, es gab dort eine öffentliche Herdstelle.
Abends hat Dirk noch versucht ein Feuer zu machen. Jedoch hat es die letzten Tage hier geregnet, das Holz war nass so dasss es zum Schluß ein kleines Fakefeuer gab… mit Kerze. Was noch zu erwähnen ist: Das angrenzende Moor bescheurte uns eine Mückenplage, aber Dirk hatte Dschungelkämpferlotion dabei, Gott sei Dank!
Abends, also es war noch hell, aber daran sollten wir uns noch gewöhnen, sind wir dann totmüde ins Bett, bzw auf die Isomatten gefallen und haben zum ersten Mal jenseits des Polarkreises bei einer durchgängig hellen Nacht gepennt.

Schlagwörter: Abisko Nationalpark Schweden
Karte: N 68° 35.793 E 18° 78.387

Zum Logbuch | Autor: Andi

Tag 2: Von einer langen Bergtour und Begegnungen mit diversen Viechern

07. August 2003 | de

Frühstück mit Ausblick.

Ja, der Tag versprach gut zu werden. Gutes Wetter zum wandern, ein lecker Frühstück in Ruhe auf unserer “Terrasse” und die Energie und Möglichkeit, sich auf eine kleine Tour zu begeben.
Nach dem Frühstück haben wir unsere Sachen gepackt, Getränke, Vesper, Foto und was man halt beim wandern so alles braucht. Dann gings los, erstmal Richtung Shop. Dirk wollte noich eine Wanderkarte kaufen, und wir wollten uns noch über den Nationalpark informieren.

Ab in die Tundra

Unsere erste Tour: einmal quer durch den Park. Es gab drei Unterschiedliche Längekategorien an Wanderwegen. Alles war super ausgeschildert und anfangs ging es erstmal aufwärts an dem Fluss entlang, den wir bei der Ankunft hatten rauschen hören. Uns erstreckte sich eine der wunderbarsten Landschaften da oben im Norden, die durch das Lichtspiel des wechselhaften Wetters interessant untermalt wurde. Links erstreckten sich Wälder von diesen kleinen Bäumen, ab und zu eine Lichtung, auf der Massen an Blaubeeren wuchsen und alles mit Moos überwuchert war. Auf der rechten Seite hatteman einen Ausblick auf die Fußwindungen und Stürze. Wir wanderten auf durch holzplanken befestigten Wanderpfade und vergaßen alles um uns. Die Natur hatte uns in ihren Bann gezogen.

Hoch hinaus

Gegen Mittag verließen wir die Pfade und suchten uns einen gemütlichen Platz im Moos, an der wir einen kleinen Panoramablick hatten und gemütlich essen konnten, nachdem die Tische und Bänke (siehe Bild) proportional ungeschickt waren und teilweise auch andere Menschen hier wanderten. In ruhe genossen wir unser Vesper und ein paar Blaubeeren dazu. Wir lagen sehr entspannt im Moos, und hätten da den ganzen Tag noch bleiben können, aber wir wollten noch mehr von dem Park sehen. Wir beschlossen, auf einen Hügel zu steigen um mehr Umfeld sehen zu können. Als wir dann aufgestanden sind, nachdem wir noch einen Blick in Dirks Karte geworfen haben, bemerken einige von uns, dass sie sich in lecker Blaubeere gesetzt haben und diese wunderbare Flecken auf Hosen hinterlassen….
Also, wieder den Rucksack aufgeschnallt und weiter gings. Noch ein Stück flußaufwärts und dann gings links ab, an einem kleinen Arm des Flusses bergauf. Anfangs ging es nur mäßig in die Höhe, wir liefen auf einem kleinen Pfad, der zwar in der Karte eingezeichnet ist, jedoch so kaum zu erkennen war, durch das Wäldchen. Da der Weg nicht befestigt war, gab es viele Rinnsale die den Pfad kreuzten und Wasserlachen und Morast auf unserem Weg. Eine willkommene Abwechslung zu den befestigten Pfaden. Immer wieder gaben die Bäume den Blick auf die Umgebung frei und wir blieben immer wieder stehen um das Naturschauspiel zu genießen. Der Wald wurde lichter bis er schließlich dichtem, brusthohem Buschwerk platz machte. Der Weg wurde steiler und der Bach an dem wir entlang liefen Schnitt sich immer mehr in den Berg bis wir schließlich die Baumgrenze erreichten. Von hier oben konnte man herrlich zurückblicken auf den Torneträsk und auf den Fluß, der im Tal durch den Nationalpark töste. Weitere kleine Tümpel und Weier, die hier und da in der Sonne blitzten schmückten die Landschaft aus. Die Wolken zogen sehr schnell über die umliegenden Berge und die Luft roch nach saftigem Moos.
Höher wollten wir heute nicht mehr. Wir querten nun eine größere Ebene, um weiter vorne den Abstieg zu wagen. Überall auf dem Boden sahen wir Blaubeeren, also machten wir hier oben eine Pause. Gerd und ich sammelten viele von den Leckereien, während Dirk noch ein bissle höher stieg um noch ein paar Fotos zu machen. Inzwischen war es windiger geworden.

Wir sind nicht allein

Unsere Aufgabe war es immernoch, Elche zu sehen. Doch in den folgenden Stunden sollten wir keinen Elch zu sehen bekommen. Denn unten auf dem Campingplatz wurde und erklärt, dass Elche eher in MIttelschweden zu finden seien und man sehr viel Glück haben muss, um einen in freier Wildbahn zu Gesicht zu bekommen. Uns egal, der Auftrag war klar.
Wir sammelten also fleissig blaue Beeren als wir sie von oben herannahen sahen: Eine Nebelwand. Sehr gewaltig wie diese über den Berg zog und auf uns zukam. Wir beschlossen uns zu verdünnisieren. Dirk kam auch grade wieder von seiner kleinen Exkursion und wir liefen weiter dem Pfad entlang, der nur noch auf vereinzelten Steinen markiert war wieder in Richtung Tal und weg von den Wolken. Da fing es plötzlich an zu pfeifen. Vor uns und neben uns. Im unwirklichen Licht des Nebels kam uns das nicht geheuer vor aber wir wußten: wir werden beobachtet! Immer wieder pfiff es während wir liefen und wir suchten die nieder bewachsene Landschaft nach den so wie wir glaubten Murmeltieren ab. Doch diese waren viel zu gewitzt. Der Nebel im Nacken trieb uns zu Eile an, und da es soweiso kein Panorama mehr zu genießen gab, schlugen wieder und wieder in die Buschlandschaft zurück.
Es klarte wieder auf. Die Landschaft wurde wieder freundlicher und wir sahen wieder, wo wir hinliefen und dann sahen wir auch Spuren im Morast unter unseren Füßen. Paarhufer. Weiter vorne: Köttel. Dirks elitäre Diagnose: Elchköttel. Würden wir heute schon unseren Auftrag erfolreich abschließen? Wir streiften weiter durch die Büsche als wir ein fernes Blöken hörten, das uns abprupt stehen bleiben lies. Wir schlichen ein paar Schritte weiter und das blöken wiederholte sich. Das Gebüsch vor uns find an zu rascheln, wenn wir 10 Schritte weiter gelaufen wären, würden wir ihm direkt in die Augen schauen: Ein kleines Rentier. Es schaut schnell in unsere Richtung und mit zwei Sprüngen hatte das Gebüsch es wieder verschluckt. Kein Elch, aber etwas, was in die Richtung geht. Munter liefen wir weiter, der Rucksack gab noch Äpfel her die wunderbar in der frischen Luft schmeckten.
Zwischen dem Gebüsch und dem Rand des Bäumchenbewuchses,d er sich ins Tal zog, fanden wir hier auf dieser Seite eine Art große Lichtung die wir überquerten als wir ganz unverhofft an der Hügelkante eine ganze Herde Rentiere sahen. Endlich was handfestes. Wir wollten eines einfangen und liefen auf dem unwegsamen Gelänge in Richtung der Herde. Diese hat, wer häts gedacht, uns gewittert und hat sich schnurstracks davongemacht. Immerhin ein paar Rudolfs getroffen. Wie wir später erfuhren, sind diese Ren ein Teil einer großen Herde und sind alle Eigentum von Bauern. Sie werden hier auf rießeigen Flächen gehalten und sind markiert wie die Rinder bekannt aus den Western.

Der Heimweg

Etwas ist noch bei der Heimreise zu erwähnen: Wir sind an einem See vorbeigekommen, den wir von oben gesehen haben. Am Ufer stehend möchte man am liebsten einfach rein springen und das kühle Nass genießen, vor allem nach den Strapazen des Tages. Jedoch hatte es nicht grad über 20 Grad und wir hatten auch keine Handtücher dabei, die wir beim nächsten Mal auf jeden Fall mitnehmen werden. Klares, kaltes Wasser, das sehr lecker war. Der See lag ruhig und undberührt da und spiegelte das Wolkentreiben wieder. Das nächste Mal werden wir hier unser Zelt aufschlagen. Die restliche Wanderung verlief ohne große Zwsichenfälle. Unten wieder angekommen haben wir wieder ein paar Wanderer getroffen und sind auf den Planken gemütlich nach Hause gelaufen. Es war inzwischen abends geworden. Wir waren den ganzen Tag auf den Beinen, das spürten wir jetzt auch aber es hatte sich auf jeden Fall gelohnt.

.h3 Back in Town

Wir haben uns abends meisterlich belohnt. Es gab üppig zu essen und als Nachtisch gab es Mousse au Chocolat mit den gesammelten Blaubeeren. Sehr lecker. An diesem Tag klappte es auch besser mit dem Feuer, das zwar viel Rauch entwicklelt hat, aber dadruch auch die Moskitos ferngehalten hat. Oder war das doch der vVerdienst von Dirks Dschungelkämpfer Lotion? Wir werden es nie erfahren. Es wurde noch ein wenig dieser gelungene Tag mit Vierfruchtsaft und Vodka gefeiert. Gegen später haben sich dann auch noch ein paar Mädels aus Bayern zu uns gesellt.

Was noch zu erwähnen wäre

Schlagwörter: Abisko Nationalpark Schweden
Karte: N 68° 35.793 E 18° 78.387

Zum Logbuch | Autor: Andi

Tag 3: Die andere Seite

08. August 2003 | de

Aufbruch mit Begleitung

Am Vorabend am Feuer haben wir beschlossen, dass wir am nächsten Tag auf jeden Fall wieder eine Tour machen wollen und zwar auf der anderen Seite des Flusses und nicht ganz so lange, denn Gerds Füssen war es nicht ganz so wohl.
Nach einer angenehmen Nacht und wieder einem Frühstück mit Ausblick ging es los. Wir holten die Mädels ab und bogen auf der anderen Seite des Flusses in einen Pfad ein. Auf diese Streck sollte man größere Wasserfälle aus der Nähe betrachten können. Also dann mal los. Gerd verzichtete aus die seine Wandershcuhe und lief in Tevasandalen, war ja auch kein Problem auf den befestigten Wegen. Das Wetter spielte mit, es war wieder wechselhaft nur nich so kalt und windig wie gestern.

Die Wasserfälle und Gerds Cappy-End

Wir waren eine Stunde unterwegs als das Rasuchen immer lauter wurde. Die Wasserstürze kamen näher. Nun gut als wir dort ankamen habe ich mir ein wenig was anderes drunter vorgestellt, aber war trotzdem ganz nett. Eine kleine Brücke überspannte das Wasser, das darunter durch einen Engpass und einen Höhen unterscheid von ca. 2 Metern brauste. Wir haben uns dort ein wenig auf den Felsen im Strom niedergelassen haben gequatscht sofern der Lärm das zugelassen hat. Wir wollten dann auch noch Fotos machen. Alkso bin ich wieder ein Stück zurück über die Brücke um von der anderen Seite den Gerd zu fotografieren, als dem Gerd seine Allianz Basecap sich selbstständig machte und ins brodelnde Wasser flog. Er versuchte Sie irgendwie noch zu erreichen, ohne jedoch selber ins Wasser zu fallen war es schwierig, und dann erfasst die Strömung die Mütze. Wir sind am Ufer entlang noch eine Weile hinterhergerannt und haben versucht, sie mit einem Stock wieder rauszufischen, jedoch vergebens. Die Cappy war Geschichte. Nun ging es für den Gerd weiter: ohne Wanderstiefelö und ohne Mütze.
Die Mädels wollte heute noch abreisen und verabschiedeten sich. Sie liefen den gleichen Weg zurück zum Campingplatz. Wir waren voller Tatendrang, und so sind wir den Berg hinauf.

Das Teva-Desaster

Ja, ja die Wege unten waren befestigt. Der Weg berauf war das genaue Gegenteil. Wasser, Morast etc erschwerten den Aufstieg und umspülten Gerds nackte Füße in den Sandalen. Es war ein sehr unspecktakulärer Aufstieg. Dieser war markiert als Skidoostrecke. So hatten wir aber einen Blick auf die andere Seite des Tal und auf die Ausmaße unserer gestrigen Strecke. Das Panrama brachte auch das Wahrzeichen vo Absiko zum Vorschein: das große, fast halbkreisförmige Trogtal Lapporten zwischen den beiden Bergen Tjuonatjåkka (1554 m) und Nissuntjårron (1738 m).
Oben auf einer kleinen Ebene angekommen liefen wir in Richtung Norwegische Grenze um das Hinterland zu erkunden. Dabei fiel uns eine Planke auf die lieblos in der Tundra lag. Wir nahmen diese natürlich mit, um den Leuten beim Ausbau der Pfade zu helfen.

Naked in Norway

Das Hinterland war gegenüber dem nationalpark uninteressant. Hügelige, spälich bewachsene Landschaft. Wir haben uns auf einen Berg gestellt und den Blanken präsentiert, so wie es sein muss. Daher auch unser Motto des Urlaubs: Naked in Norway!
Über die Planken zurück ging es wieder in Richtung Campinplatz zurück, jedoch oben entlang. Den gleichen Weg zurück wäre zu langweilig. Wir sahen am Wegesrand immer diese brutal großen Pilze. Also die Wolken eine größere Auszeit nahmen und die Sonne richtig schön lachte, haben wir oben eine kleine Pause gemacht und nach dem Weg von gestern gesucht und hatten eine schöne Aussicht auf den Haussee.
Diese Wanderung war weit weniger Spektakulär als die gestrige jedoch genau so schön und interessant. Als wir von dem Hügel wieder runter kamen sind wir wieder auf den Weg getroffen, auf dem wir morgends losgestapft sind.

Tosende Fluten

Einen kleinen Abstecher an en inzwischen reisenden Fluß haben wir doch noch gemacht. Das Wasser hat hier ganze Arbeit geleistet. man sieht richtig wie das Gestein ausgespült wurde. dann verschwand das Wasser in einer Röhre, die angelegt wurde als die Trasse für Zug und Straßenverkehr gebaut wurde. Wir sind runter geklattert und haben Steine auf den schnellen Wassern ditschern lassen. Wären wir ins Wasser geflogen, wärs das gewesen. Natürlich wollte wir noch sehen, wie das Wasser aus der anderen Seite aus dem Berg schießt. Also über die Trasse auf die andere Seite. Von oben bot sich uns ein fantastisches Naturschauspiel. Der Fluss floss hatte sich ein Tal gegraben, die Steine schillerten in den unterschiedlichsten Nuancen von geld, braun und rot, der Bewuchs stellte einen satten farblichen Kontrast dazu in grün und das Wasser war tiefblau. Nach unten ans Wasser gelangten wir über einen kleinen Klettersteig. Das Wasser schoss hier aus dem Berg und hatte einen kleinen See gebildet von dem das Wasser dann gemächlich in Richtung großem See floss. Gerd hatte oben auf dem Felsen gewartet bis Dirk und ich unten angekommen sind.
Über die abenteuerliche Treppe ging es dann wieder hoch und nach Hause auf den Campingplatz. Auf uns wartete nochmals eine gemütliche, helle Nacht unter dem norwegischen Firmament.

Was noch zu erwähnen ist.

Schlagwörter: Abisko Nationalpark Schweden
Karte: N 68° 35.793 E 18° 78.387

Zum Logbuch | Autor: Andi

Tag 4: Der letzte Tag in Schweden

09. August 2003 | de

Easy living

Nach den anstrengenden Touren der Vortage haben wir und noch eine Auszeit gegönnt. Am Tag fahren hier nur 3 Züge vorbei, morgens, mittags und abends, so dass wir beschlossen haben den Zug um 14 Uhr in Richtung Norwegen zu nehmen. So hatten wir genug Zeit ein wenig auszuschlafen, gemütlcih zu packen, aufzuräumen und unsere sieben Sachen in den Rücksäcken zu verstauen. Nachdem der Gerd die schlechte Erfahrung mit seinen Wanderschuhen gemacht hatte, wurden diese dem Pfefferungsverfahren unterzogen. Auf deutsch: Endstation Mülleimer.

Abreise

Einerseits waren wir schon ein wenig traurig, als wir wieder auf dem Bahnsteig von Abisko Turiststation standen, war uns der Abisko NAtionalpark doch sehr ans Herz gewachsen mit seiner wunderschönen einzigartigen Landschaft, andererseits hatten wir ja noch so viel vor uns und wir konnten die Fjorde gar nicht erwarten. Mit gemischten Gefühlen stiegen wir in den Zug ein und verließen den Nationalpark in Richtung Nord-West.

Schlagwörter: Abisko Nationalpark Schweden
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Wordless Wednesday: How big are swedish people?

11. Juni 2008 | de

Having a lunch, but there are no Swedes around. Are they so big? Maybe there are some mooses…

Schlagwörter: wordless wednesday Abisko Nationalpark Sweden Big Table
Karte: N 68° 35.793 E 18° 78.387

Erstellt am: 11. Juni 2008

Zum Logbuch | Autor: Andi

Reisefotos markiert mit Abisko Nationalpark:

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03_06_abisko_ausblick

Abisko Nationalpark

Angekommen im hohen Norden über dem Polarkreis erblicken wir eine komplett andere Landschaft.

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Bahhof Abisko

Der Bahnhof befindet sich direkt im Naturpark nahe der Jugendherberge und dem Campingplatz.

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Zeltplatz

Unser Zelt haben wir auf dem Campingplatz inmitten kleinwüchsiger Bäume aufgeschlagen.

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Sitzgarnitur "Flora"

Ich habe einen gemütlichen Platz zum lesen gefunden.

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Lecker essen

ein Hammel-Wurst-Eintopf

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Abendessen auf der Terrasse

Auf unserer Terrasse haben wir den Eintropf dann zu uns genommen mit Ausblick auf Moor und einen See.

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Abiskoking Andi

Ins Moor gewagt und wieder raus gekommen. Leider aber auch viele Moskitos abbkommen.

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Richtung Süden

Beim essen auf der Bank bot sich uns solch ein wunderschöner Ausblick auf den Torneträsk.

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Abiskoking Dirk

Versucht hier ein Feuer zu machen, was sehr schwierig war, weil alles Holz feucht war.

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03_15_fakefeuer

Fakefeuer

Es entstand nun doch ein kleines Feuerchen mithilfe eines Teelichtes...

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